Die Bibliothekswelten-Kampagne

Die Bibliothekswelten-Kampagne

„Einige seiner Geschichten hatten zu viele Handlungsträger und waren sehr unübersichtlich, aber sie halfen, die Zeit zu überbrücken.“

(Mattie Ross in True Grit von Charles Portis)

 

Hier sammeln wir Informationen zur Bibliothekswelten-Kampagne!

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Nach dem derzeitigen Planungsstand sind fünf Abenteuer vorgesehen. Diese sind:

  1. Das Mädchen aus der Themse (London, Frühjahr 1883, verfügbar in Branwens Basar
  2. Die Tiefen der Elbe (Hamburg, Sommer 1884, verfügbar in Branwens Basar)
  3. Tod am Nil (Ägypten, Winter 1885/86, in der Planungsphase)
  4. Im Meer der Inseln (Arbeitstitel), nimmt einen Handlungsstrang aus Die Tiefen der Elbe auf
  5. Der Fluss der Zeit (Arbeitstitel), bringt die Kampagne in Osteuropa zu ihrem Abschluss

Man erkennt unschwer das Wasser-Motiv, das sich durch die Titel zieht …

Der Einführungsband Abenteuer 1880 für Einsteiger enthält mit “In geheimer Mission” ein Abenteuer, das direkt als Einstieg in die Kampagne dienen kann: Link zur PDF-Version des Einsteigerbandes (Zip-Datei, 2,37 MB)

Das Mädchen aus der Themse nimmt zudem Bezug auf Elemente der großen Kampage Sturm über Ägypten.

Ein wichtiges Element der Kampagne sind die Pferdekopfamulette, über die wir hier mehr geschrieben haben.

In einem Interview mit Daniel Thomayer reden wir auf seinem YouTube-Kanal RPG Dan etwa 55 Minuten über die Kampagne, mit einem Schwerpunkt auf Die Tiefen der Elbe.

 

 

Das Mädchen aus der Themse

“Nichts ist zu lang oder auch zu kurz, wenn man eine wahre und interessante Geschichte hat und das, was ich einen ‘bildlichen’ Stil nenne, sowie ein erzieherisches Ziel.”

(Mattie Ross in True Grit von Charles Portis)

 

Spielleiterinnen werden sich sicherlich über die Karten und Lagepläne als PDFs freuen. Wir bieten hier hochauflösende PDF-Versionen (300 dpi) des von Lars Böttcher angefertigten Kartenwerks. Die Dateien sind in den vom Zeichner abgelieferten Originalgrößen eingestellt und wurden nicht noch einmal bearbeitet.

Und hier haben wir die Vorlagen (Briefe usw.) als ungezippte PDFs, in der Reihenfolge, in der sie im Abenteuer auftauchen:

Als Das Mädchen aus der Themse geschrieben wurde, gab es die Regeln zu Vorzügen und Mängeln in Doctor Nagelius’ Wohlfeile Handreichungen (mittlerweile in einer für die Drittauflage aufbereiteten Form als Kauf-PDF erhältlich) nicht nicht. Deshalb reichen wir die entsprechenden Angaben für die wichtigen Nichtspielerfiguren nach.

Wer das Abenteuer bereits gespielt hat, wird sich sicherlich über die Möglichkeit freuen, nach dem Spielen von Das Mädchen aus der Themse mit Clara Hochbruck in Kontakt zu bleiben. Hier geht es zu ihren Briefen an die Spielerfiguren! Aber Vorsicht – die Briefe enthalten Spoiler! Sie sind zudem eine gute Möglichkeit die 15 Monate, die zwischen Das Mädchen aus der Themse und Die Tiefen der Elbe in der Spielwelt vergehen, zu überbrücken. Vieles in diesen Briefen wird in Die Tiefen der Elbe aufgenommen.

Und mit diesem Auszug aus Die Tiefen der Elbe kann man sogar einen Besuch bei Familie Hochbruck gestalten, bevor man daran geht, Die Tiefen der Elbe zu spielen. So etwas könnte sich im Nachgang zu Das Mädchen aus der Themse ja durchaus ergeben.

Und wen es interessiert: Hier gibt es eine Abhandlung zur Entstehungs- und Veröffentlichungsgeschichte von Das Mädchen aus der Themse.

 

 

Die Tiefen der Elbe

„Wie oft er auch nach Hamburg zurückgekehrt war, immer wieder hatte ihn Erregung erfasst, wenn die Türme der Stadt auftauchten und der Zug die Süderelbe überquerte und danach den Oberhafen, wenn sich im Brooktorhafen, im Waldrahmsfleet, im Zollkanal die Schiffsaufbauten und Schornsteine und Kräne türmten.“

(aus Die Auswanderer von Gerd Fuchs)

 

Ein zum Abenteuer passender Prolog ist in Form von Auf Krokodillenjagd Ende 2019 in Dausend Dode Drolle 32/33 erschienen. Die Verlagsankündigung sagt: “Rainer Nagel entführt uns im zweiten Beitrag ‘Auf Krokodillenjagd’ in den Kongo des Jahres 1884. In diesem Abenteuer für Midgard 1880 müssen die Abenteurer das titelgebende Krokodil während einer Expedition im Herzen Afrikas einfangen. Das Abenteuer kann als Prequel zum demnächst erscheinenden Abenteuer Die Tiefen der Elbe gespielt werden.”

Wir zitieren hierzu von unserer Seite Was unsere Figuren derzeit so machen (die ohnehin den einen oder anderen “Teaser” für sowohl Die Tiefen der Elbe als auch Tod am Nil bietet): Albert hat schlechte Laune. Es ist dunkel und unerfreulich kalt. Das Gefängnis, in dem er steckt, ist zu klein für ihn. Würde er sich denn bewegen wollen, könnte er es kaum. Und es wackelt häufig. Die Nahrung ist tot, alt und kalt. Missmutig geht Albert wieder schlafen.”

Und um beim Thema Albert zu bleiben: Bei seinen Spieldaten auf Seite 34 hat sich ein Fehler eingeschlichen: Seine Gewandtheit ist natürlich nicht 3, sondern 30!

Leider haben wir erst nach der Auslieferung der Hefte bemerkt, dass in den Handouts auf Seite 69 und Seite 143 (Claras Briefe) die Umlaute und die “ß” fehlen. Eine korrigierte, hochauflösende Version der beiden Seiten (mit Schnittmarkierungen zum Ausschneiden und Einkleben, wenn man möchte) gibt es hier (ZIP-Datei, 6,2 MB).

Wir haben zudem alle Spielhilfen und Karten in eine große Datei (PDF, 12,9 MB) gepackt, die man hier herunterladen kann. Diese enthält die korrigierten Versionen der Seiten 69 und 143.

Und hier gibt es eine Abhandlung zur Entstehungs- und Veröffentlichungsgeschichte von Die Tiefen der Elbe.

 

Tod am Nil

“Wie es denn wäre, wenn wir Ende des Jahres nach Ägypten führen? Nicht nur ‘einfach so’, sondern zum … wie nennt man das … ‘Überwintern’? Also so von September bis April?”

(Clara Hochbruck in einem Brief an die Spielerfiguren)

 

In Kurzfassung: Familie Hochbruck überwintert in Ägypten – und die Abenteurer sind dabei! Sei es als Wächter, Freunde, Privatlehrer … das wird sich zeigen. Wir wollen ja schon lange wieder in das Land am Nil zurückkehren und zeigen, wie sich die Lage dort seit Sturm über Ägypten entwickelt hat. Und dieses Abenteuer gibt uns die Gelegenheit dazu. Die Handlung wird sich diesmal hauptsächlich in Luxor und in Assuan abspielen.

Wir verweisen noch einmal auf Was unsere Figuren derzeit so machen.

Und dann wäre da noch diese Stelle in Die Tiefen der Elbe (Seite 119):

Der Affrit steht in Kairo am Bahnhof und schaut sinnierend den Zügen nach. „Ein U-Boot zu haben ist ja ganz nett“, denkt er sich, „auch wenn es nicht wirklich meines ist. Aber das sind Details, die man auch später noch klären kann.“ Er sinniert weiter. „Aber was tue ich, wenn mir zu Land jemand gefährlich werden möchte? Ein Zug ist gut: Er ist schnell, und Schienen kann man legen lassen. Wenn man so einen Zug jetzt noch panzern könnte … Haben die Amerikaner in ihrem Bürgerkrieg so etwas nicht schon einmal gemacht? Und die Briten hatten bei ihrer Invasion meiner Heimat doch diesen Zug mit Geschützen darauf …“ Er lächelt zufrieden. Dann lässt er sich Papier, Feder und Tinte bringen und schreibt einen Brief …